Mit wegfinder ist Mobility as a Service in Österreich angekommen

IT & Energie

Öffis, Sharing & Co mit nur einer App nutzen

Mit wegfinder ist Mobility as a Service in Österreich angekommen

11. Feb. 2021 | Wien

Individuelle, umweltfreundliche Fortbewegung steht im Mittelpunkt der wegfinder-App, die mit dem Konzept Mobility as a Service in Österreich ein neues Verständnis von Mobilität etabliert und damit einen essentiellen Baustein der Mobilitätswende darstellt. Für die Zukunft plant wegfinder in Kooperation mit ÖBB 360° weitere groß angelegte Initiativen speziell für Gemeinden und Unternehmen.

MaaS (Mobility as a Service) ist die nachhaltige Antwort des Mobilitätssektors auf gesellschaftliche Megatrends wie Urbanisierung und Individualisierung. Das Konzept wurde um 2014 in der finnischen Hauptstadt Helsinki im Rahmen von Überarbeitungen der Verkehrspolitik zu Papier gebracht. Es verfolgt das Ziel einer umweltfreundlicheren Verkehrsstrategie, die individuelle Mobilitätsbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Menschen sollen sämtliche Transportmittel wie etwa öffentlichen Personennahverkehr, Sharing-Angebote und Shuttle-Dienste so einfach wie möglich nutzen können. Dies funktioniert mit der Bündelung verschiedener Mobilitätsdienste in einer einzigen App. Durch Unterstützung des Smartphones haben Verbraucherinnen und Verbraucher so die Freiheit, sich jederzeit fortzubewegen, ohne dass dafür der Besitz eines eigenen Pkws notwendig wäre. Die breite Vielfalt und Verfügbarkeit alternativer Mobilitätsformen wie beispielsweise E-Scooter oder Car- und Bike-Sharing machen das Konzept Mobility as a Service heute interessanter als je zuvor.

  Eine MaaS-App für ganz Österreich

Software-Lösungen wie wegfinder fungieren als Herzstück dieses Konzepts. Die kundenzentrierte Entwicklung der App sorgt für einheitliche, intuitive Buchungs- und Zahlungsvorgänge für alle Mobilitätsangebote. Darüber hinaus erlauben es individuelle Profileinstellungen, Präferenzen zu definieren wie etwa bevorzugte Verkehrsmittel oder Lieblingsorte. Rund 700.000 Downloads und eine durchschnittliche Kundenzufriedenheit von 4,2 von möglichen 5 Sternen bestätigen, dass die App hierzulande tonangebend ist. Nicht zuletzt auch, weil die Anwendung über 40 Mobilitätspartner quer durch Österreich vereint und somit ebenfalls bundeslandübergreifend hervorragend genutzt werden kann.

wegfinder & ÖBB 360° gehen noch einen Schritt weiter

Während MaaS nun ins Zentrum der breiten Öffentlichkeit rückt, denkt man innerhalb der ÖBB bereits weiter und umfangreicher. Gemeinsam mit dem Expertenteam von ÖBB 360° arbeitet das wegfinder-Team daran, die Verfügbarkeit neuer Mobilitätsangebote auszubauen, um Mobility as a Service über die Landeshauptstädte hinaus zu tragen. Der erste Grundstein dafür wurde mit dem Pilotprojekt in der Stadtgemeinde Korneuburg schon gelegt. Ergänzend zum öffentlichen Nahverkehr können dort durch eine Kooperation zwischen der Stadt und ÖBB 360° seit September 2020 neue, alternative Mobilitätsservices wie Car-Sharing (Rail&Drive), E-Scooter (TIER), E-Bikes (GREEN4RENT) und Fahrräder (nextbike) mit der wegfinder-App gefunden und gebucht werden. Ein Umstieg der Bevölkerung auf nachhaltige Verkehrsmittel soll damit erleichtert werden. Das Projekt gilt als Startschuss für weitere Initiativen, die in diesem Jahr folgen sollen.

Mobilitätswende auch in Unternehmen

Neben Gemeinden möchte man ebenfalls Unternehmen dabei unterstützen, die Wende bei der innerbetrieblichen Mobilitätsnutzung voranzutreiben. Denn auch auf Unternehmerseite besteht großes Interesse, Mobilitätskosten sowie den verkehrsbedingten CO2-Verbrauch zu reduzieren und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzlich neue attraktive Mobilitätsformen zur Verfügung zu stellen. „Mit dem Ausbau der Mobilitätsvielfalt direkt am Firmenstandort, der MaaS-App wegfinder, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt werden kann und einer übersichtlichen Verwaltungsplattform für Unternehmen bieten wir gemeinsam mit ÖBB 360° eine Komplettlösung an“, erklärt Gregor Fischer, Geschäftsführer der hinter wegfinder stehenden iMobility GmbH.

Damit ist einerseits dem Unternehmen und andererseits dem Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedient. Mobility as a Service findet daher auch auf Unternehmensebene bestens Anwendung. In einer Pilotphase werden die neuen App-Funktionen bereits 2021 in ausgewählten Firmen zum Einsatz kommen.

wegfinder - Öffis, Sharing & Co by ÖBB

Ziel von wegfinder ist es, einen Marktplatz für Mobilität zu schaffen und damit Mobility as a Service (MaaS) in Österreich weiter zu gestalten. Menschen wollen heute mehr denn je flexibel, individuell, umweltfreundlich und unabhängig unterwegs sein. Mit wegfinder werden diese Bedürfnisse erfüllt und effiziente Fortbewegung im Nah- und Fernverkehr mit einem Mix verschiedener Mobilitätsformen ermöglicht. Mittlerweile werden alle österreichischen Verkehrsbünde, die ÖBB, Privatbahnen sowie auch zahlreiche Anbieter der sogenannten neuen Mobilitätsformen wie Car-Sharing, E-Scooter-Sharing, Bike-Services aber auch Mietwagen- und Motorrollerdienste und zudem Taxiservices angeboten. Pulsgeber hinter wegfinder ist die iMobility GmbH, eine Tochter der ÖBB-Personenverkehr AG, die am Standort im Herzen von Wien seit der Gründung im Jahr 2015 an digitalen Lösungen rund um einfache und nutzbare Mobilität arbeitet.

Quelle: Copyright APA-OTS Originaltext-Service und iMobility GmbH
Alle Rechte vorbehalten
Fotocredit: iMobility GmbH

Text: iMobility GmbH, 11. Feb. 2021

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